Bewegungsmeditation

Shiva-Shakti-Meditation

Eine Bewegungsmeditation, deren Wurzeln der mehrere tausend Jahre alten kaschmirischen Tantra-Yoga-Tradition entstammen.

Ein kleiner Schrein aus geschichteten Steinen im Wald, mit beschrifteter Tafel, einem Lingam und einer roten Rose auf dem Laub

Man kann diese Meditation auch als Yoga des achtsamen Spürens in absichtsloser Bewegung bezeichnen. In einer Art ‚verwurzeltem Tanz‘ tauchen wir ein in die Schönheit unseres Körpers und geben uns dem natürlichen Lebensfluss hin. Wir erkennen uns als tanzende Leere, als Bewegung und Ruhe. Der Shiva-Shakti-Tanz geschieht nicht nur während der Praxis, er ist letztlich die eine Bewegung selbst, die das Leben ist. Sie beginnt nicht und hört nicht auf. Stille ist nicht getrennt von Bewegung.

Wir beginnen im Sitzen, gehen über zum Stehen und enden wieder im Sitzen. In unseren absichtslosen Bewegungen, die sich mit dem Klang des Lebens in Form von Naturgeräuschen, Klangschalen, moderner Musik oder dem Klang der Stille vereinigen, öffnen wir uns für ein meditatives und sinnliches Erleben des Raumes, der Schönheit unseres Körpers, der Kräfte in und um uns, der Weite unseres Geistes. In der Leichtigkeit der Bewegung können sich Energieblockaden lösen.

Ich habe diese Art der Meditation u.a. bei einem Meister des shivaitischen Tantrismus erfahren dürfen und fühlte mich darin vom ersten Moment an zuhause. Sie lässt sich mit jeder Art von Musik tanzen — oder einfach mit dem Klang der Stille.

Eine Frau beugt sich unter freiem Himmel zurück und öffnet die Arme, über ihr Schäfchenwolken

Im Herzen befindet sich die Vereinigung von Shiva und Shakti. Um dein Herz zu öffnen, öffne dich selbst der Veränderung — um in der scheinbar soliden Welt zu leben, mit ihr zu tanzen, völlig zu leben und zu lieben, und gleichzeitig zu wissen, dass sich letztlich alle Formen auflösen und verändern werden.

Aus dem Tantra-Yoga

Was den modernen Menschen angeht, bestehe ich auf aktiven Meditationen statt stiller. Eure Energie will ausagiert werden. Beginne mit etwas Aktivem, Lebendigem, Bewegtem — dann wirst du spüren, wie eine innere Stille wächst. Je mehr sie wächst, desto mehr wird stille Meditation möglich sein.

Osho

Integriert in meine Kurse – Auf Nachfrage auch als eigener Kurstermin